Nach Jahren starker Konzentration in den globalen Aktienmärkten gewinnen Diversifikation und eine differenzierte Betrachtung einzelner Regionen wieder an Bedeutung. Während sich die Perspektiven in den Emerging Markets aufhellen, bleibt die Volatilität einzelner Länder und Sektoren erhöht. Gleichzeitig gewinnen ausgewählte entwickelte Märkte mit stabilen Wirtschaftsstrukturen und Rohstoffnähe wieder an Bedeutung. Dieses Umfeld verlangt nach Ansätzen, das Wachstum gezielt zu erschliessen, ohne die Stabilität des Gesamtportfolios aus dem Blick zu verlieren.
Genau hier setzt der Belvédère Fonds Asia Pacific + an. Er verfolgt einen erweiterten Regionalansatz, indem klassische Emerging Markets mit ausgewählten entwickelten Märkten kombiniert werden. Länder wie Kanada oder Australien sind in vielen Portfolios unterrepräsentiert, obwohl sie über stabile Volkswirtschaften, tiefe Kapitalmärkte und eine enge Verbindung zu globalen Wachstums- und Rohstoffzyklen verfügen. In der Kombination entsteht ein attraktiver Baustein, der Wachstumschancen nutzt und zugleich stabilisierend wirkt.
Umgesetzt wird die Strategie über einen ausgewogenen Mix aus aktiven und passiven Instrumenten. Lokale Expertise spielt insbesondere in weniger effizienten Märkten eine zentrale Rolle, während kosteneffiziente Lösungen dort eingesetzt werden, wo breite und liquide Marktsegmente den Zugang erleichtern. Dieser Ansatz erlaubt eine differenzierte Selektion und schliesst eine strategische Lücke, die in klassischen Emerging-Markets-Allokationen häufig unbeachtet bleibt.
Der Asia Pacific + Fonds richtet sich an Investoren, die Emerging Markets nicht isoliert betrachten möchten, sondern als Teil eines breit abgestützten, regionalen Konzepts mit dem Anspruch, Wachstum und Stabilität sinnvoll zu verbinden.
Cédric Mattmann
Portfolio Manager, Belvédère Asia Pacific + Fonds





